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19.01.2022, Frankfurt am Main

Was ist neu in 2022?

Neue Regelungen in 2022
In jedem Jahr gilt es, sich mit neuen Gesetzen, Anpassungen von Regelwerken oder endenden Fristen vertraut zu machen. Was ist neu in 2022? Verschaffen Sie sich jetzt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.

Änderungen in 2022: von A wie Ausbildungsprämie bis Z wie Zensus
Ob Ausbildungsprämie, veränderte Anforderungen für den Schornsteinbau oder die Novelle der Heizkostenverordnung – im Jahr 2022 treten zahlreiche gesetzliche Änderungen in Kraft. Viele von ihnen gelten auch für Handwerksbetriebe der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, für Elektriker oder Schornsteinfeger. Was ist neu in diesem Jahr und welche Gewerke sind davon betroffen? Wir haben für Sie die wichtigsten Neuerungen zusammengestellt.

Ausbildungsprämie (plus)
Betriebe, die trotz der Corona-Pandemie die Zahl ihrer Ausbildungsplätze beibehalten oder sogar erhöhen, können eine Ausbildungsprämie beantragen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie von der Pandemie durch Umsatzrückgang und Kurzarbeit betroffen sind. Je nachdem, ob Ausbildungsplätze angeboten oder sogar zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden, sieht das Modell Unterstützung in Höhe von 4.000 oder sogar 6.000 Euro pro Ausbildungsvertrag vor.

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Corona: Lüftungsanlagen senken Infektionsrisiko
Lüftungsanlagen werden in der Corona-Pandemie immer wichtiger für den Gesundheitsschutz. Mit diesem Trend zeichnet sich auch ab, dass sie künftig öfter in der Planung berücksichtigt werden.

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Corona: Noch bis 31. März 1.500 Euro Corona-Bonus steuerfrei
Arbeitnehmer erhalten maximal 1.500 Euro als steuerfreien Corona-Bonus von ihrem Arbeitgeber. Dies gilt noch bis zum 31. März 2022.

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Corona-Wirtschaftshilfen verlängert
Noch bis Ende März 2022 verlängern sich die Corona-Überbrückungshilfe und der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld.

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Digitalisierte Trinkwasserinstallation
Vernetzte, Smartphone-steuerbare Armaturen ermöglichen es, Durchflussmengen und Temperaturen bei Badezimmer- und Küchenarmaturen zentral zu regulieren. In der Trinkwasserinstallation sind Smart-Control-Lösungen auf dem Vormarsch.

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EEG-Umlage
Die EEG-Umlage wird ab Januar 2022 von 6,5 ct/kWh auf 3,723 ct/kWh gesenkt. Im Vergleich zum Vorjahr verringert sie sich also um 2,8 ct/kWh bzw. 43 Prozent. Das ist laut Bundeswirtschaftsministerium der niedrigste Stand seit zehn Jahren. Die Ampelkoalition plant die Abschaffung der EEG-Umlage bis 2023.

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Elektronische Krankmeldung
Bereits seit Oktober 2021 müssen Ärzte Krankmeldungen digital an Krankenkassen übermitteln. Ab 1. Juli 2022 stellen die Kassen die von den Vertragsärzten elektronisch übermittelten Krankmeldungen auch den Arbeitgebern digital zur Verfügung.

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Förderung für Neubauten endet
Bauherren erhalten ab dem 1. Februar 2022 keine günstigen Darlehen oder Zuschüsse für KfW-55-Bauten mehr. Um mehr CO2 einzusparen, fördert der Bund künftig nur noch Neubauten mit KfW-40-Standard.

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Heizkosten zu hoch – alternative Wärmepumpe
Muss beim Heizen zu tief in die Tasche gegriffen werden, kommt eventuell eine Wärmepumpe in Frage. Mit ihr lässt sich klimafreundlich erneuerbare Energie zum Heizen nutzen. Per Heizkosten-Rechner lässt sich jetzt der Verbrauch im Vergleich ermitteln.

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Höherer Grundfreibetrag pro Jahreseinkommen
Seit Jahresbeginn steht Steuerzahlern mehr steuerfreies Geld zur Verfügung. Der Grundfreibetrag ist um 204 Euro gestiegen. Ledige müssen demnach bis zu einem Jahreseinkommen von 9.984 Euro keine Einkommensteuer zahlen (bei Ehepaaren gilt der doppelte Freibetrag).

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Internationale Handwerksmesse IHM
Die Internationale Handwerksmesse IHM, bisherige Leitveranstaltung des Handwerks, findet ab 2022 als reine Publikumsmesse statt. Der Fokus der Messe liegt auf den Themen Bauen, Sanieren und Modernisieren und richtet sich an Käufer. Fachbesucher finden im neuen Format der Gesellschaft für Handwerksmessen – ZUKUNFT HANDWERK – von nun an ihre Heimat. Die IHM in München auf dem Messegelände ist vom 9. bis 13. März geplant.

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Klimafreundliche Heizsysteme im Trend
Ob Gas-Brennwertheizungen mit Wasserstoffnutzung (H2-ready), Wärmepumpen, KWK, Brennstoffzellenheizungen, Holzheizkessel oder hybride Systeme – klimafreundliche Heiztechnik wird immer wichtiger und zu einem der neuen Trends in der Sparte der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

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Mindestlohn gestiegen
Der Gesetzgeber hat zum 1. Januar die Mindestlöhne erhöht. Der Mindestlohn im Elektrohandwerk liegt demnach nun bei 12,90 Euro, 50 Cent mehr als vorher. Auch für Minijobber und Zeitarbeiter wurden die Mindestlöhne angehoben.

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Neue Schornsteine müssen höher gebaut werden
Schornsteine von Pelletheizungen, Kachelöfen und Kaminen müssen künftig den Dachfirst um mindestens 40 cm überragen – dies besagt die „Änderung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen“. Von dieser Neuregelung sind jedoch ausschließlich neue Anlagen betroffen. Ziel der Vorgabe ist es, die Schadstoffbelastung in der Luft im Umfeld von Kleinfeuerungsanlagen zu verringern.

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Novelle der Heizkostenverordnung
Bei fernablesbaren Messgeräten sind Mietern regelmäßige Abrechnungs- oder Verbrauchsinformationen mitzuteilen. Ab 2022 ist eine monatliche Mitteilung Pflicht.

Nachrüsten/Ersetzen fernablesbarer Heizkostenverteiler
Bereits seit Dezember letzten Jahres müssen neu eingebaute Heizkostenverteiler fernablesbar sein. Demnach sind Vermieter verpflichtet, vorhandene bzw. nicht fernablesbare Heizkostenverteiler bis Ende 2026 nachzurüsten oder zu ersetzen. Mieter können ihre Abrechnung auf heizspiegel.de prüfen.

Außerdem:
Mitteilungspflicht bei fernablesbaren Messgeräten
Bei fernablesbaren Messgeräten sind Mietern regelmäßige Abrechnungs- oder Verbrauchsinformationen mitzuteilen. Ab 2022 ist eine monatliche Mitteilung Pflicht.

Porto
Die Deutsche Post hat zum 1. Januar das Porto erhöht. So sind u.a. alle Briefprodukte um jeweils 5 Cent teurer (z.B. kostet ein Standardbrief statt 80 künftig 85 Cent).

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Schornsteinfeger: Höherer Tariflohn
Schon seit 2021 gilt: Je nach Gehaltsgruppe bekommen Schornsteinfeger in Deutschland pro Monat 70 bzw. 75 Euro mehr. Seit Jahresbeginn 2022 ist der Tariflohn nochmals um weitere 70 bzw. 75 Euro gestiegen.

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Steigender CO2-Preis
Aufgrund der steigenden CO2-Bepreisung erhöhen sich die Heizkosten fossiler Brennstoffe. Somit wird beispielsweise das Heizen mit Gas oder Öl teurer. Sinnvoll ist deshalb ein Heizungswechsel, um erneuerbare Energien zu unterstützen. Staatliche Förderungen sollen derartige Heizungswechsel attraktiver machen. Interessierte können mithilfe eines Online-Tools im Voraus prüfen, ob und welche Fördermittel sie für ihre geplanten Modernisierungsmaßnahmen oder Neubauten möglicherweise in Anspruch nehmen können.

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Zensus
Alle zehn Jahre wird mittels Zensus die Bevölkerung gezählt. 2021 musste dies aufgrund von Corona verschoben werden. Nun soll die registergestützte Bevölkerungszählung am 15. Mai 2022 stattfinden.

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