Energieeffizient bauen

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Bauen: So energieeffizient wie möglich

Jedes neue Wohngebäude muss heute als Energiesparhaus geplant und ausgeführt werden. Dabei muss eine Vielzahl von Gesetzen und Richtlinien gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) eingehalten werden. Für den Umstieg auf erneuerbare Energien und zur Unterstützung aller Neubauprojekte fördert der Staat zahlreiche Maßnahmen mit verschiedenen Förderprogrammen. Hier finden Sie die wichtigsten Förderprogramme im Überblick:

Marktanreizprogramm (MAP)

Mit dem aktuell überarbeiteten und verbesserten Marktanreizprogramm (MAP), das zum 1. April 2015 in Kraft trat, will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mehr Haus- und Wohnungseigentümer, aber auch Unternehmen und Kommunen motivieren, bei der Wärme auf die Kraft aus Sonne, Biomasse und Erdwärme zu setzen.

Mit einem Volumen von über 300 Mio. Euro pro Jahr ist das MAP ein zentrales Instrument zum Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, da es Private, Unternehmen und Kommunen motiviert, in nachhaltige Heiztechnik zu investieren und mit erneuerbaren Energien ihren Bedarf an Wärme und Kälte zu decken.

Die Förderung aus dem Marktanreizprogramm beruht auf zwei Säulen:

  • Für kleine Anlagen können Privatpersonen, Freiberufler und Unternehmen Zuschüsse beantragen.
  • Für große, meist von Unternehmen oder Kommunen genutzte Anlagen und Wärmenetze stellt das BMWi durch die KfW zinsgünstige Darlehen zur Verfügung, bei denen Sie zusätzlich einen attraktiven Tilgungszuschuss aus dem MAP erhalten.

Weitere Infos zum Marktanreizprogramm finden Sie hier.

Beratungsangebote zum Marktanreizprogramm und weiteren Förderprogrammen finden Sie hier.

Doch nicht nur durch den Staat, auch regional wird Ihre Entscheidung zur energetischen Sanierung belohnt: Das Klima Partner Programm der Mainova AG unterstützt Privat- und Gewerbekunden mit verschiedenen Förderprogrammen rund um die Themen Heizen, Energie und Mobilität.

Kontaktdaten

Bundesministerium für
Wirtschaft und Energie
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin
Tel: 030 18 615-6141
E-Mail: info©bmwi.bund.de
Internet: www.bmwi.de

KfW-Förderprogramme - Bauen

Wenn Sie beim Bau Ihres Hauses auf Energieeffizienz setzen, können Sie dies mit einem zinsgünstigen KfW-Kredit von bis zu 100.000 Euro finanzieren. Die KfW-Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren sind bereits heute ein Motor für Energieeffizienz im Gebäudebereich und zentrales Instrument der Energiewende.

Etwa jede zweite neu gebaute Wohnung wird bereits heute von der KfW gefördert und damit nach besserem Standard errichtet, als es die Energieeinsparverordnung (EnEV) vorschreibt. Gefördert wird der Bau von Effizienzhäusern nach den drei Standards KfW-Effizienzhaus 70, KfW-Effizienzhaus 55 und KfW-Effizienzhaus 40. Der Jahresprimärenergiebedarf eines KfW-Effizienzhauses 70 darf maximal 70 Prozent der nach EnEV zulässigen Werte erreichen, bei Standard 55 oder 40 sind es entsprechend weniger. Noch mehr Energie sparen lässt sich mit einem Passivhaus. Um diesen ebenfalls staatlich geförderten Standard zu erreichen, muss ein Gebäude so gut gedämmt sein, dass es nicht mehr als 15 Kilowattstunden Heizwärme pro Quadratmeter und Jahr benötigt.

Weitere Infos zu den Förderprogrammen der KfW-Bank erhalten Sie hier:

Förderprogramme der KfW-Bank

Kontaktdaten

Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Tel: 069 74 31-0
E-Mail: info@kfw.de
Internet: www.kfw.de

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