Energieeffizient sanieren

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Sanieren: So energieeffizient wie möglich

Es gibt viele Gründe, Ihr Zuhause energieeffizient zu sanieren. Damit leisten Sie nicht nur Ihren eigenen Beitrag zur Energiewende, Sie sparen auch langfristig Kosten, steigern den Wert Ihrer Immobilie und erhöhen Ihren eigenen Wohnkomfort. Doch das Beste daran: Sie können von zahlreichen Förderprogrammen profitieren, mit denen der Staat Ihre energetischen Sanierungsmaßnahmen belohnt.

Die wichtigsten Maßnahmen auf einen Blick:

  • Z.B. Dämmung etwa von Dach, Fassade oder Kellerdecke
  • Neue Fenster und Türen einbauen
  • Neue Heizung installieren – am besten eine Anlage, die sich aus erneuerbaren Energien speist

Vor-Ort-Beratung:

Wichtig ist bei allen Maßnahmen, dass Sie das Gebäude als Ganzes betrachten und alle Maßnahmen aufeinander abstimmen. Am besten, Sie lassen sich von Anfang an von einem Energieberater vor Ort beraten. Dieser nimmt Ihr Gebäude genau unter die Lupe und sucht nach Schwachstellen. Anschließend erhalten Sie ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Sanierungskonzept. Das BMWi übernimmt 60 Prozent der Beratungskosten, das sind durchschnittlich bei Ein- und Zweifamilienhäusern 730 Euro, bei größeren Wohngebäuden 1.011 Euro.

Doch nicht nur durch den Staat, auch regional wird Ihre Entscheidung zur energetischen Sanierung belohnt: Das Klima Partner Programm der Mainova AG unterstützt Privat- und Gewerbekunden mit verschiedenen Förderprogrammen rund um die Themen Heizen, Energie und Mobilität.

Marktanreizprogramm (MAP)

Mit dem aktuell überarbeiteten und verbesserten Marktanreizprogramm (MAP), das zum 1. April 2015 in Kraft trat, will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mehr Haus- und Wohnungseigentümer, aber auch Unternehmen und Kommunen motivieren, bei der Wärme auf die Kraft aus Sonne, Biomasse und Erdwärme zu setzen.

Mit einem Volumen von über 300 Mio. Euro pro Jahr ist das MAP ein zentrales Instrument zum Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, da es Private, Unternehmen und Kommunen motiviert, in nachhaltige Heiztechnik zu investieren und mit erneuerbaren Energien ihren Bedarf an Wärme und Kälte zu decken.

Die Förderung aus dem Marktanreizprogramm beruht auf zwei Säulen:

  • Für kleine Anlagen können Privatpersonen, Freiberufler und Unternehmen Zuschüsse beantragen.
  • Für große, meist von Unternehmen oder Kommunen genutzte Anlagen und Wärmenetze stellt das BMWi durch die KfW zinsgünstige Darlehen zur Verfügung, bei denen Sie zusätzlich einen attraktiven Tilgungszuschuss aus dem MAP erhalten.

Weitere Infos zum Marktanreizprogramm finden Sie hier.

Beratungsangebote zum Marktanreizprogramm und weiteren Förderprogrammen finden Sie hier.

Kontaktdaten

Bundesministerium für
Wirtschaft und Energie
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Scharnhorststraße 34-37
10115 Berlin
Tel: 030 186 15 61 41
E-Mail: info©bmwi.bund.de
Internet: www.bmwi.de

KfW-Förderprogramme - Sanierung

Etwa jede dritte Sanierung wird durch die KfW-Förderung finanziell unterstützt. Zum 1. Januar 2016 wurde das KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" für Wohngebäude um ein Heizungs- und Lüftungspaket erweitert. Damit werden nun zwei spezielle Kombinationslösungen gefördert, die zu weiteren Einsparungen und zur Vermeidung von Bauschäden (z. B. Schimmelbefall) führen sollen. Im August 2016 wurde zudem das neue Förderprogramm "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle" als Teil des Anreizprogramms Energieeffizienz für Hauseigentümer gestartet.

Förderprogramme der KfW-Bank
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