Dezentrale Energieerzeugung

iBeratung + TippsFokusthemenDezentrale Energieerzeugung

Dezentrale Energieerzeugung

Das Restaurant Alte Scheune in Nieder-Erlenbach und die Turnerschaft Heddernheim erzeugen seit Mitte November eigenen Ökostrom mit Photovoltaik auf dem Dach. Möglich macht es die Mainova: Sie stellt Technik und Know-how zur Verfügung, die Kunden pachten die Photovoltaikanlage langfristig. Der Aufbau der Photovoltaikanlagen in Nieder-Erlenbach und Heddernheim steht beispielhaft für das verstärkte Engagement der Mainova für dezentrale Stromerzeugungsanlagen und damit für den Klimaschutz: Das ist die Strategie in den kommenden Jahren. Vor diesem Hintergrund hat Mainova im Jahr 2016 Eigenstrommodelle für den regionalen Markt eingeführt. Mit verschiedenen Modellen soll dezentrale Stromerzeugung für gewerbliche und private Endkunden attraktiv werden. Denn die Photovoltaik ist neben der Windenergie die entscheidende Schlüsseltechnologie in der weltweiten Energiewende. Sie hat einen hohen Entwicklungsstand und ist in allen klimatischen Umgebungen erfolgreich im Einsatz. In Deutschland sind bereits mehr als 1,5 Millionen Systeme installiert, jährlich kommen geschätzt 100.000 Anlagen hinzu. Gemeinsam bringen die Anlagen in Deutschland eine Leistung von circa 1 GW pro Jahr.

Modelle zur dezentralen Energieerzeugung

Konkret handelt es sich bei den drei Modellen um das Pachtmodell Eigenstrom für kleine und mittlere Unternehmen KMU, das Mieterstrommodell mit Wohnungsbaugesellschaft WBG für Mieter sowie Verkaufsmodelle für private Endkunden. Zu Letzteren zählt das Angebot „Mainova daheim Solar“, das Privatkunden die Stromerzeugung mittels Photovoltaikanlage und Batteriespeicher ermöglicht. Bevorzugte Zielgruppe für die Eigenstrommodelle sind Geschäftskunden ab 20 MWh/a Stromverbrauch und einem durchschnittlichen Tageslastprofil. Dazu zählen zum Beispiel Industrie- und Gewerbebetriebe, Kühlhäuser, Lackierer und Druckereien, aber auch metallverarbeitende Betriebe, Autowerkstätten und Vereine. Tarifbedingt liegt die Verbrauchsobergrenze bei 150 MWh/a. Anders verhält es sich beim Produkt Mainova daheim Solar: Dieses richtet sich speziell an private Endverbraucher.

Grundvoraussetzung für die Teilnahme an einem Eigenstrommodell ist, dass die Pachtnehmer auch Eigentümer des Objekts sind und dass eine ausreichend große Dachfläche zur Verfügung steht. Das Dach muss entweder neu oder saniert sein, es darf in absehbarer Zukunft kein Sanierungsbedarf bestehen. Denn einmal montiert, soll die Anlage für viele Jahre laufen; die Pachtverträge sind auf 18 Jahre ausgelegt.

Payback-Effekt ab dem ersten Tag

Die Vorteile für gewerbliche Kunden sind die regenerative, dezentrale und sichere Stromerzeugung. Photovoltaiksysteme arbeiten hocheffizient, geräuschlos, umweltfreundlich und sparsam. Ihr Einsatz senkt zudem von Nutzungsanfang an spürbar Stromkosten – und das bei langer Lebensdauer der Anlagen. Der Payback-Effekt aus den Eigenstrommodellen ist generell hoch. Die Kostenersparnis dank selbst erzeugtem Strom beträgt für Nutzer nach Modellrechnungen bereits im ersten Jahr der Laufzeit mehrere Tausend Euro, da der selbst erzeugte Strom von Beginn an in die Eigenversorgung fließt und diese zu einem hohen Prozentsatz abdecken kann.

Für den Kunden entstehen außer der Pacht keine Zusatzkosten, da Mainova die Investitionskosten der Anlage, deren Montage, Wartung, Betriebsführung und alle damit verbundenen Aufwände und Risiken übernimmt. Mainova bleibt während der Laufzeit des Pachtvertrages Eigentümer der Anlage, der Kunde ist ihr Besitzer und pachtet sie für eine monatliche Pacht. Überschüssig produzierter Strom wird automatisch gegen die für 20 Jahre feste EEG-Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist. Die Photovoltaikanlage wird parallel und vertraglich unabhängig vom Bezug des Netzstroms genutzt, dessen Bedarf sich reduziert. Je höher der Photovoltaik-Eigenstromanteil am Gesamtstromverbrauch ist, desto höher sind die Einsparpotenziale. Die Pachtkosten können als Betriebskosten steuerlich geltend gemacht werden. Nach Ende der Vertragslaufzeit baut Mainova die Anlage kostenfrei zurück, alternativ kann der Betreiber sie gegen ein Entgelt übernehmen. Lediglich die EEG-Umlage auf den selbst erzeugten Strom kommt an zusätzlichen Kosten auf die Pächter zu.

Praxisbeispiel: Landhotel Alte Scheune erzeugt 40 Kilowatt

Das Landhotel Alte Scheune in Nieder-Erlenbach erzeugt seit Mitte November eigenen Strom auf dem Dach und nutzt ihn für den Hotelbetrieb.155 Photovoltaikmodule wurden installiert, sie erzeugen eine Gesamtleistung von 40 Kilowatt (kW). Drei Viertel des erzeugten Solarstroms werden direkt vor Ort verbraucht, ein Viertel ins öffentliche Netz eingespeist und nach gesetzlich festgelegten Sätzen vergütet. „Zu einem nachhaltigen Hotelbetrieb gehört heutzutage auch eine ökologische Energieversorgung“, sagt Geschäftsführerin Verena Gumprecht. „Mainova hat uns mit ihrem Pachtangebot überzeugt. So sparen wir die Investition für die Photovoltaikanlage. Mit dem eigenerzeugten Strom sind unsere Energiekosten langfristig planbar. Das gibt uns auch wirtschaftlich Sicherheit.“ Die alternative Energieerzeugung rechnet sich nicht nur, sie schont mit rund 20 Tonnen CO2-Einsparung im Jahr auch das Klima.

Zusätzlich Stromtankstelle geplant

Der Geschäftsführerin liegt vor allem auch der ökologische Aspekt der regenerativen Stromerzeugung am Herzen. Deswegen lässt das Landhotel zusätzlich eine Mainova-Stromtankstelle aufstellen, die den Sonnenstrom vom eigenen Dach bezieht. Die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs als Geschäftswagen ist ebenfalls geplant. „Mainova unterstützt ihre Kunden mit innovativen Produkten bei der lokalen Energieerzeugung“, erläutert Bernhard Vogt, Leiter Vertrieb Privat- und Gewerbekunden der Mainova AG. „Gewerbetreibende profitieren dabei von einem Rundum-sorglos-Paket. Für den kompletten Service mit Planung, Installation, Betrieb und Wartung fällt lediglich ein moderater monatlicher Pachtbetrag an. Dieser bleibt über die gesamte Vertragslaufzeit konstant. Genauso wie die gesetzlich garantierte Vergütung für überschüssig produzierten Strom.“

Die Rundum-sorglos-Modelle von Mainova

 

Mainova Mieterstrom:

Ausstattung von Immobilien mit hochmodernen Anlagen zur Stromerzeugung (BHKW und Photovoltaik), die die Mieter des Hauses zum exklusiven Tarif mit Strom versorgen.
www.mainova.de/mieterstrom

Mainova Eigenstrom:

Ausstattung von Immobilien mit hocheffizienten PV-Anlagen, die Mainova gegen Pacht zur Verfügung stellt, installiert und betreibt. Erzeugter Strom kann zur Eigenverwendung genutzt werden oder gegen eine gesetzlich festgelegte Vergütung ins Netz eingespeist werden.
www.mainova.de/eigenstrom

Mainova daheim Solar:

Ausstattung von Immobilien mit hocheffizienten PV-Anlagen und einem Lithium-Ionen-Speicher. Nicht benötigter Strom wird gespeichert oder kann gegen eine gesetzlich festgelegte Vergütung ins Netz eingespeist werden. Ist der Verbrauch höher als die Produktion, deckt zusätzlich Mainova Novanatur den Bedarf ab.
www.mainova.de/daheimsolar

Kontaktdaten

Informieren Sie sich telefonisch oder per E-Mail rund um „Mainova Eigenstrom“.

Tel: 069 213 27505
E-Mail: energieeffizienz©mainova.de

Technische Daten: PV-Anlage Landhaus Alte Scheune

  • 155 PV-Module à 260 W mit zusammen 40,3 kW Leistung
  • Module-Hersteller: Fa. Heckert Solar 
  • Montagegestell-Hersteller: Fa. Schletter 
  • installiert auf fünf Dachflächen 
  • deckt 25 % des jährlichen Stromverbrauchs von rd. 1.400 MWh ab 
  • CO2-Einsparung: 500 kg je 1 kWp installierter Leistung und Jahr.

Wünschen Sie weitere Informationen?