Elektromobilität

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Im Fokus: Elektromobilität

Bis 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen rollen und Deutschland sich damit als Leitmarkt für Elektromobilität etablieren. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Treibhausgasemissionen in den Großstädten sinken viel zu langsam. Autos leisten derzeit kaum einen Beitrag zum Klimaschutz. Schuld ist der anhaltende Trend zu großen und schweren Autos. Für den Wechsel vom Verbrennungsmotor ins Elektrozeitalter ist es daher höchste Zeit. Denn nur mit einer flächendeckenden Verbreitung von Nullemissionsfahrzeugen werden die Klimaziele zu erreichen sein. Dies stellt nicht nur die Autoindustrie vor große Herausforderungen. Immer noch mangelt es an einer flächendeckenden Infrastruktur und attraktiven Anreizen für die Verbraucher. Doch 2018 soll die Elektromobilität in Deutschland wieder neuen Schwung bekommen.

Zwei Konzerne machen es bereits vor, wie man Elektromobilität erfolgreich auf deutsche Straßen bringen kann: die Deutsche Post und die Deutsche Bahn. Mehr als 3.500 gelbe Kleintransporter – die Streetscooter der Deutschen Post – sind bereits täglich unterwegs. Damit ist das Unternehmen zurzeit führender Anbieter für E-Transporter in Deutschland.

Die Deutsche Bahn testet bereits seit längerem erfolgreich mit ihren Bike- und Carsharing-Systemen ergänzende Mobilitätsangebote zum Schienenverkehr. Damit möchte sie die Elektromobilität im öffentlichen Raum voranbringen. Seit Oktober letzten Jahres wird in Niederbayern sogar der autonome Elektrobus "loki" getestet, den man per Smartphone-App bestellen und sich zum Bahnhof fahren lassen kann. 

Und auch Daimler hat in diesem Jahr einen neuen Elektrotransporter auf Basis des Mercedes Vito vorgestellt. Für einen Nettopreis von 40.000 Euro und mit einer Reichweite von 150 Kilometern. Der Vorreiter in puncto Elektroautos Tesla hat nun sogar einen autonom fahrenden E-Laster vorgestellt. Dies hat auch die anderen großen Autobauer dazu bewegt, in diesem Jahr ihre neuen E-Auto-Flotten auf den Markt zu bringen und damit den Verbrennungsmotor schrittweise zu verbannen.

All dies sind Beispiele, denen vor allem andere Unternehmen folgen können – egal, ob groß oder klein. Denn gerade für Gewerbebetriebe spricht weniger gegen Elektromobilität, als man vielleicht denken mag. Die neuen Transporter-Modelle der Autohersteller stehen denen mit Verbrennungsmotor in nichts nach und der Umweltbonus der Bundesregierung mit 4.000 Euro für den Kauf eines Elektrofahrzeugs schafft entsprechenden Anreiz.

Oft legen Betriebe nur kürzere Strecken zu Kunden zurück, sodass die üblichen 150 Kilometer Reichweite völlig ausreichen. Der betriebseigene Parkplatz oder die Tiefgarage bieten die Möglichkeit, entsprechende Ladesäulen zu installieren. So können die Fahrzeuge über Nacht oder während der Mittagspause geladen werden, was meist schon innerhalb einer Stunde möglich ist. Und zum Laden in der Stadt haben BMW, Daimler, Ford und Volkswagen das Unternehmen Ionity gegründet, das bis 2020 in ganz Europa 400 Elektrotankstellen mit Tausenden von Ladesäulen aufbauen will. Im Rhein-Main-Gebiet fördert Mainova schon seit 2010 den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur mit fast 50 Ladestationen, an denen man den Ökostrom Mainova Novanatur tanken kann.

Zusätzlich fördert der Bund den Ausbau von Ladesäulen mit 300 Millionen Euro. Welche Förderungen das Maßnahmenpaket der Bundesregierung außerdem für den Kauf von Elektroautos vorsieht, finden Sie hier.

Intelligente Ladelösungen für Geschäfts- und Privatkunden

Auch die Mainova AG will Elektromobilität im Rhein-Main-Gebiet attraktiver für Verbraucher machen und bietet für Geschäfts- und Privatkunden nun auch maßgeschneiderte Lademöglichkeiten für den Gewerbebetrieb und fürs Eigenheim – inklusive attraktiver Serviceleistungen von der Beratung bis hin zur Wartung. So haben vor allem Gewerbekunden einen geringen Aufwand mit der Ladestation und mehr Zeit für ihr Geschäft.

Je nach Bedarf stehen dem Kunden drei verschiedene Charge-Kits zur Auswahl, die alle neben einer umfassenden Beratung auch die Installation der Ladestation und Einweisung durch einen zertifizierten Meisterbetrieb vor Ort beinhalten. Bei den Ladestationen kann der Kunde aus drei verschiedenen europäischen Herstellern auswählen: ABL, Menneckes und KEBA. 

Für Gewerbekunden empfiehlt sich das Charge-Kit Business, das auch Wartung, Softwareupdates und Reparatur der Station umfasst. Zusätzlich ist mithilfe des Ladestationsmanagements die Kontrolle über den Nutzerkreis der Ladestation möglich sowie das Anfordern von Reports zu Lademengen und Ladezeiten.

Das E-Auto mit selbst erzeugtem Strom laden

Rund wird die ganze Sache, wenn Sie den Strom, mit dem Sie Ihr E-Auto laden, auch noch selbst erzeugen können. Auch hierfür bietet Mainova intelligente Lösungen für Privat- und Gewerbekunden. Mit Mainova Eigenstrom pachten Sie ganz einfach eine hocheffiziente Photovoltaikanlage für Ihr Gebäude, so können den selbst produzierten Ökostrom direkt nutzen.

Und so machen Sie sich ohne Investitionskosten unabhängiger von künftigen Strompreisentwicklungen und erhalten obendrein eine garantierte Vergütung für den nicht selbst verbrauchten Strom, der automatisch ins Stromnetz eingespeist wird.

Mit selbst erzeugtem Ökostrom, einer intelligenten Ladestation und nachhaltigen E-Fahrzeugen signalisieren Sie Ihren Kunden, dass Sie umweltbewusst und fortschrittlich handeln und aktiv in Richtung Zukunft gehen.

 

 

Zahlen und Fakten zur Elektromobilität

  • 60 verschiedene Elektroautomodelle sind derzeit auf dem deutschen Markt (Stand August 2017).
  • 1 Million Elektrofahrzeuge sollen bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren.
  • 210 Millionen Euro hat die Bundesregierung 2017 für die Fortentwicklung der Elektromobilität zur Verfügung gestellt.
  • 22 Leuchtturmprojekte wurden seit 2012 von der Bundesregierung ausgezeichnet.

    Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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